Aus der Überzeugung, dass junge Menschen sich durch die intensive Kulturerfahrung während eines langfristigen Auslandsaufenthalts ganzheitlich weiterbilden und dabei einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung – und somit zur Wahrung der Würde und Freiheit jedes einzelnen Menschen – leisten, schreiben deutsche Austauschorganisationen und der unabhängige Bildungsberatungsdienst weltweiser im Rahmen der
Jugendbildungsmesse JUBi WELTBÜRGER-Stipendien aus. Ziel ist es, Jugendliche auf ihrem ganz individuellen Weg zum Weltbürger zu fördern.
Ein Weltbürger, auch Kosmopolit (von griechisch: kósmos = Welt und polítes = Bürger) genannt, ist ein Mensch, der seine Identität stärker mit seiner Zugehörigkeit zur Menschheit verbindet als etwa mit seiner sozialen Klasse oder mit seiner Nationalität. Er kann somit als politischer Humanist verstanden werden, der sich an Werten wie Freiheit, Toleranz und Gewaltverzicht orientiert. Offenheit, Güte, Freundlichkeit und das Mitgefühl für die Schwächen der Menschen, sprich Humanität, gehören zu den Eigenschaften eines Weltbürgers – genauso wie sein stetiges Streben, das menschliche Dasein zu verbessern.
Die WELTBÜRGER Stipendien richten sich an Jugendliche aller Schulformen. Grundsätzlich gilt, dass neben dem persönlichen Engagement in den Bereichen Soziales, Kultur, Wissen, Innovation, Sport, Musik, Kunst oder Journalismus nicht zuletzt auch die finanziellen Möglichkeiten der Bewerber/innen bei der Stipendienvergabe berücksichtigt werden. Da die Stiftungsorganisationen für die Auswahl und Vergabe der Stipendien verantwortlich zeichnen, unterscheiden sich die Verfahren und Fristen der einzelnen WELTBÜRGER Stipendien voneinander. Ferner legen die jeweiligen Stifter neben der Anzahl, Höhe und Ausrichtung der Stipendien selbst fest, welche spezifischen Voraussetzungen die Bewerber/innen erfüllen müssen.
Allen WELTBÜRGER-Stipendien ist gemeinsam, dass von den Stipendiaten nicht nur zwei ausführliche Erfahrungsberichte (mindestens 1.500 Wörter) angefertigt werden, sondern sie sich während oder nach ihrem Auslandsaufenthalt in einem weiteren Bericht mit einem – von ihnen völlig frei zu wählenden – gesellschaftlichen oder kulturellen Phänomen ihres Gastlandes auseinandersetzen. Diese Berichte können auf Wunsch auch durch selbst gedrehte Videodokumentationen ersetzt werden. Alle Stipendiaten stimmen einer zeitlich und räumlich unbegrenzten Veröffentlichung dieser Berichte bzw. Dokumentationen sowie einer namentlichen Nennung im Zusammenhang mit den Stipendien zu.
Weitere Informationen hier auf dieser Plattform und unter
www.weltbuerger-stipendien.de